Leitzins

Steigende Leitzinsen bringen höhere Tagesgeldzinsen

Als Währungshüter der EU hat die EZB eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen. Dabei ist die EZB auch die Anlaufstelle für die Banken, wenn diese Gelder benötigen. Entscheidend für die Günstigkeit der Kredite der Banken untereinander bzw. der Kredite, die sie von der EZB erhalten können, ist der Leitzins. Doch auch für die Sparer ist der Leitzins von entscheidender Wichtigkeit. Steigt der Leitzins, steigen auch die Tagesgeldzinsen. Denn die Banken leihen sich dann nicht mehr vermehrt das Geld von der EZB oder untereinander, sondern von den Sparern. Und die Sparer geben ihr Geld natürlich nur dann her, wenn sie auch von den Banken entsprechend hohe Zinsen erhalten. Diese Zinsen werden dann sowohl auf Tagesgeld, wie auch auf Festgeld geboten. Derzeit ist es jedoch so, dass sich der Leitzins bei der EZB auf einem Zinstief befindet. Das heißt die Banken leihen sich die Gelder lieber von der EZB, als von den Sparern. Dennoch bieten die Banken auch weiterhin relativ gute Zinsen für die Sparer, denn verprellen können sie diese natürlich auch nicht. Irgendwann brauchen die Banken die Sparer bzw. deren Einlagen wieder mehr als heute. Was passieren würde, wenn die Leitzinsen wieder steigen, das können die Verbraucher auf dem Portal

http://www.tagesgeldkontovergleich.com/ratgeber/steigende-leitzinsen/ erfahren.

Angezogene Inflationsrate

Was außer niedrigen Leitzinsen derzeit eine Anlage in Festgeld oder Tagesgeld auch weniger attraktiv macht ist die Höhe der Inflationsrate. Die Sparer sollten nämlich versuchen einen Zins zu bekommen, der über der aktuellen Inflationsrate liegt. Denn nur dann haben sie auch wirklich etwas gewonnen bei dieser Geldanlage. Und zwar eine höhere Rendite. Dies führt letztlich zu mehr Flexibilität und auch dazu, dass der Anleger gerne in Tagesgeld investiert. Weil er daraus wirklich einen Gewinn erzielen kann.

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Donnerstag, März 29th, 2012 Geld Keine Kommentare