Offlinezeit kostet Unternehmen bares Geld
Die meisten Unternehmen nutzen für die tägliche Datenspeicherung Festplattenlösungen. Lediglich die Großindustrie, Versicherungen und Behörden weichen hier zusätzlich noch auf Tape-Systeme aus. Festplattenlaufwerke gehören nach wie vor zu den mechanischen Bauteilen, die einer natürlichen Abnutzung unterliegen. Fallen Festplatten in Unternehmen aus, so kann die Offlinezeit bares Geld kosten. Fatal ist es, wenn Kundenanfragen, Bestellungen oder die gesamte Auftragsabwicklung ins Stocken geraten. Noch schlimmer ist es, wenn von den abgespeicherten Datenbeständen keine Datensicherung vorliegt. Viele Daten können aufgrund eines Plattendefektes nur von professionellen Datenrettungsfirmen wieder restauriert werden. Jedoch kostet dies nicht nur Geld, sondern auch Zeit.
Um gegen mögliche Festplattenausfälle gerüstet zu sein, bietet es sich an, im Unternehmen eine regelmäßige Datensicherung durchzuführen. So lassen sich Festplattenlaufwerke in Form eine Vollsicherung 1:1 auf einem anderen Datenträger übertragen. Im Falle eines Ausfalls eines Laufwerks liegen die Daten immer noch auf dem Sicherungsdatenträger in unveränderter Form vor. Man bezeichnet dieses Verfahren auch als Plattenspiegelung. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit einer differenziellen Sicherung. Bei diesem Verfahren werden einem Sicherungsdatenträger alle diejenigen Daten hinzugefügt, die sich seit der letzten Sicherung verändert haben. Neben der differenziellen Datensicherung gibt es aber auch noch die inkrementelle Datensicherung. (Vgl. http://www.it-service24.com/haeufige-fragen/) Diese setzt auf eine erste Komplettsicherung auf beziehungsweise auf einer letzten inkrementellen Sicherung. Hierdurch entstehen viele kleinere Teilsicherungen, die das Zurücksichern im Bedarfsfall zu einer Geduldsprobe werden lassen.
Fast alle Unternehmen sind allein schon aus steuer- und finanzrechtlichen Gründen gezwungen, eine regelmäßige Datensicherung vorzunehmen. Dennoch bedeutet ein Festplattenausfall eine Zeitverzögerung im täglichen Betriebsablauf, der möglichst schnell zu beheben ist. Können Buchungen nicht rechtzeitig vorgenommen werden und Bestellungen nicht ausgeliefert werden, so hat der Kunde am wenigsten Verständnis für einen EDV-Ausfall. Schlimmstenfalls wird er sich dann an ein anderes Unternehmen wenden. Unternehmen sind daher mit eigenen Systemadministratoren gut beraten. Diese übernehmen im Schadensfall den Austausch einer defekten Festplatte und können auch eine Datensicherung einleiten. Bei sehr schwerwiegenden Datenverlusten kann unter Umständen ein professionelles Datenrettungslabor die Restaurierungsaufgaben übernehmen. Dieser Service ist zwar nicht billig, kann aber in den meisten Fällen mit einer Erfolgsquote von bis zu 90 Prozent gewährleistet werden. Selbst unter Reinraumbedingungen können auf diese Weise beschädigte Plattenlaufwerke ausgelesen werden. Auch wenn der Kostenfaktor eher hoch ist, kann hierdurch viel Geld durch das Nichteintreten eines potenziellen dauerhaften Datenverlusts eingespart werden.
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