Alles rund um eine Baufinanzierung
Bei einer Baufinanzierung gilt es zunächst, zwei Punkte besonders zu beachten. Das sind die Höhe der Zinsen und deren Festschreibung. Ein Immobilienkredit ist nicht mal in drei oder vier Jahren getilgt, sondern hier liegen andere Laufzeiten zugrunde, was gleichbedeutend mit einer längeren Tilgung ist.
Deswegen ist es besonders wichtig, eine Bank mit niedrigen Bauzinsen zu finden. Denn durch die Zinsen wird auch gleichzeitig der Kapitalbedarf erhöht. Das führt entweder zu höheren Tilgungsraten oder zu einer längeren Laufzeit. Da können ein Prozent mehr Zinsen schon eine schöne Summe ausmachen.
In Zeiten von niedrigen Zinsen isst es besser, eine längere Festschreibung der Zinsen zu wählen, um lange davon zu profitieren. Denn dass diese nicht auf dem Tiefpunkt bleiben, versteht sich von selbst. Für das neue Jahre rechnen die Experten sogar mit einem leichten Anstieg.
Wichtig ist auch, ob genug Eigenkapital vorhanden ist. Die meisten Banken verlangen für eine Baufinanzierung finanzielle Eigenmittel. Wie hoch diese sind, hängt von der jeweiligen Bank ab. Für manchen ist es auch attraktiv, eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital zu wählen. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn beide Partner arbeiten und zudem auch gut bezahlte Jobs haben. Ist nur ein Verdienst vorhanden, gibt es keine Baufinanzierung ohne Eigenkapital.
Auch wenn viele dieses Thema nicht gerne angehen, aber es sollte sich auch Gedanken darüber gemacht werden, was bei einer Berufsunfähigkeit, Krankheit oder sogar im Todesfall geschieht. Wer bezahlt die Raten für den Immobilienkredit weiter? Viele unterschätzen das, aber eine Restschuldversicherung sollte gerade bei einer Baufinanzierung abgeschlossen werden. Sie übernimmt in bestimmten Fällen die Weiterzahlung der Raten. Es wäre doch schlimm, wenn die frisch gebackenen Hausbesitzer vor dem Ruin stehen würden.
Noch keine Kommentare